Nehm ich mal als Beispiel mein geplantes Becken. Maße 2,50m x 60cm x 60cm. Standort: an einer Außenwand Boden: vermutlich Beton bzw. normaler Estrich. nicht unterkellert, jedoch ein Hohlraum von etwa 80cm.
Ein Statiker wurde noch nicht befragt, ob es möglich ist. Jedoch habe ich vor kurzem mit meinem AQ-Händler gesprochen. Dieser hat seine komplette Aquarien-Anlage (ca. 60 Becken mit je ca. 30-40 ltr., etwa 6m Länge, ca. 40cm Tiefe) auch an einer Außenwand stehen. Boden ist unterkellert. Mal nur das Wasser gerechnet, kommen wir auf 2400 ltr. Wasser auf ca. 6m. Macht 1200 ltr. auf 3m und 600 ltr. auf 1,5m. (also in etwa mein derzeitiges Becken). Allerdings das ganze auf nur etwa 40cm Tiefe. Zusätzlich hat mein Händler noch ein Becken für Kois mit ca. 2m x 1m x 80cm. Auch hier gibt es keine Bedenken wegen der Tragkraft.
So, und nu? Ist es machbar oder nicht? Wo habt ihr eure Becken stehen und wie schwer sind die?
Hmm ich denke schon, die Decken halten das, meist in jedem Fall. Meine Sorge ist eigentlich eher die Versicherung, wenn dann doch was passiert und das wären ja immense Schäden am Haus, ist man richtig angeschmiert, oder? Nicht unterkellert ist ja schon mal super! Kann man in den Hohlraum rein und vielleicht untermauern mit zwei Tragmauern an der Stelle, wo das AQ hin soll? Dann würd ich mir gar keine Sorgen mehr machen. Da bin ich ja richtig neidisch :). Da sieht die Sache bei dir ja wesentlich rosiger aus als bei uns 3. Etage Mietshaus :).
also bei mir in der Versicherung sind Aquarien unter dem Punkt "Nässeschäden" mitversichert. Ja, man kann in den Hohlraum rein, jedoch liegt hier der "Bauschutt" drin. Mit untermauern oder Tragmauern geht da nicht, da der Boden lose ist. Was die Sache mit dem Mietshaus 3. Etage angeht, schau mal hier http://www.verenas-aquaristik.de/720er.html. Scheint doch zu gehen.
Zitat von MorwenMeine Sorge ist eigentlich eher die Versicherung, wenn dann doch was passiert und das wären ja immense Schäden am Haus, ist man richtig angeschmiert, oder?
Hallo Hannah,
ich habe diesbezüglich mal meinen Versicherungsvertreter gefragt, in meiner Hausratsversicherung sind alle größen von Aquarien mit versichert. Ich weiß nicht mehr, wer das mal zu mir gesagt hat (glaube Andy hat das mal erwähnt) aber bei manchen Versicherungen sind nur Aquarien bis 200 Liter mit versichert. Wenn man aber jetzt ein ca. 2t Aquarium auf einen Boden stellt der nur 1t trägt, weiss ich nicht ob die Versicherung sich dann quer stellt und das grob Fahrlässig nennt.
lassen wir mal die Versicherung außen vor. Wie sieht es denn jetzt mit der Traglast aus? Oder sollte ich doch auf Nummer sicher gehen und vorher einen Statiker fragen?
also das Thema scheint sich soeben erledigt zu haben. Habe grade mit meinem Göttergatten die Angelegenheit nochmals besprochen und...... er meint, es sei generell kein Problem unten im Keller/Hohlraum Stützpfeiler anzubringen. Er hat eh vor, den gesamten Raum auszu"buddeln", damit er mal als Stauraum genutzt werden kann. Das ganze allerdings ohne Fenster, da diese zu weit unten angebracht werden müssen. Das Problem ist ein großer Stahlträger auf der gegenüberliegenden Seite. Den können wir natürlich nicht entfernen. Da habe ich mir ja was schönes eingebrockt. Den ganzen Dreck rausbuddeln........ Der Raum ist ca. 50-60qm groß...... Und das kübelweise aus dem Keller schaffen. Ich glaub, ich behalte mein jetziges Becken.
Nene, das Wohlbefinden meiner Schmerlen hat Vorrang.
Aber trotzdem muss vorher das ganze Wohnzimmer ausgeräumt werden, da noch ein neuer Teppich verlegt wird. Da kommt dann das nächste Problem mit dem "Zwischenlagern" der Fische und der Deko (für ca. ne gute Woche). Aber da fällt mir sicher auch noch was ein. Hab ja noch zwei große Mörtelwannen im Garten stehen.
Zitat von Auszug aus DIN 1055Lotrechte gleichmäßig verteilte Verkehrslasten
bei Wohnhäusern: 1,5kN/m² (Betondecke); 2kN/m² (Holzbalkendecke) bei Werkstätten mit leichtem Betrieb: 5kN/m² bei Werkstätten, Fabriken (mit Staplerbetrieb): 10kN/m²
1kN/m² = 100kg pro m²
Neue Decken sind mit Sicherheitsfaktoren von 1,35 bis 1,5 versehen die aber als Sicherheit und nicht als zusatzlich mögliche Belastung gedacht sind.
Zitat von Auszug aus DIN 1055Lotrechte gleichmäßig verteilte Verkehrslasten
bei Wohnhäusern: 1,5kN/m² (Betondecke); 2kN/m² (Holzbalkendecke) bei Werkstätten mit leichtem Betrieb: 5kN/m² bei Werkstätten, Fabriken (mit Staplerbetrieb): 10kN/m²
1kN/m² = 100kg pro m²
Neue Decken sind mit Sicherheitsfaktoren von 1,35 bis 1,5 versehen die aber als Sicherheit und nicht als zusatzlich mögliche Belastung gedacht sind.
?????? Jetzt verstehe ich nur noch Bahnhof. Was ist das umgerechnet in Kilo 1,5kN/m²??? Also ne reine Betondecke ist das anscheinend nicht, was wir haben. Aber mit den Stützpfeilern dürfte das doch auch kein Problem sein??? Unser Haus wurde in den Jahren 64/65 gebaut. Also nichts mit neue Decken.
1,5 kN/m² wären dann 150kg/m² bei einer reinen Betondecke Ich vermute mal, dass euer Haus über Stahlbetondecken verfügt, da sind dann die Traglasten natürlich höher Wie hoch die genau sind, sollte im Bauplan zu finden sein, wenn nicht sollte ein Statiker konsultiert werden.
also laut meinem Mann haben wir "it direkt" eine Stahlbetondecke. Anscheinend ist es eine Fertigdecke oder so.... Einen Bauplan habe ich leider keinen.
wenn ich dann ca. 50qm mal 150 kg rechne komme ich auf 7500kg. Da kann ich ja sogar ein 4m Becken aufstellen. Vorausgesetzt, die Rechnung stimmt auch. Unser jetziges Becken steht zwar an einer Wand, aber darunter ist nichts (außer der Hohlraum). Das hat sicher auch ein Gewicht von 600+ kg. Da habe ich mir vorher eigentlich auch keine Gedanken gemacht. Das neue Becken kommt ja dann an eine (durchgehende) Außenwand. Lese mal Beitrag Nr. 13.
Das heißt ihr rechnet die Gesamttraglast der Decke aus und die darf nicht überschritten werden? Hmm ich glaub auch bei uns führt kein Weg um den Vermieter...