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Dieses Thema hat 28 Antworten
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 Stammtisch
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Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
Punkte: 682


03.01.2012 16:50
Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Zusammen,

bei der Sanierung alter Heizungen muss ja ein gewisser Anteil auf erneuerbare Energien umgerüstet werden.
Wir haben ein Flachdachhaus und da würden sich Kollektoren anbieten.
(Nein, ich möchte nicht auf Gas umsteigen. Evtl. später mal auf Pellets, aber derzeit bleibt Öl.)
Allerdings möchte ich sowohl Strom (bei 5 Aquarien!!!) als auch Wärme "nutzen" können, das ganze in Verbindung mit einer Klimaanlage.

Ich habe hier http://www.solarzentrum-allgaeu.de/de/pv...e-idee-dahinter einen Hybridkollektor gefunden, der beides in einem verbindet.
Die Grundidee dahinter finde ich gut (so eine Art eierlegendewollmilchsau).
Allerdings "traue" ich der Sache noch nicht so ganz, da hier noch keine Langzeittests gemacht wurden.

Was haltet ihr davon? Besitzt vielleicht einer von euch schon so einen Hybridkollektor?
Unser Heizungsbauer meinte, getrennt sei besser, wenn einer der Kollektoren defekt ist. Allerdings arbeitet die ganze Anlage dann nicht ganz so produktiv.
Wo sind die Techniker unter euch?

Liebe Grüße von Sonja

Schmerlen-Andy Offline


Beiträge: 1.105
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03.01.2012 19:23
#2 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hi Sonja,
das Prinzip dieser Solarzellen kenne ich auch, ich habe zwar keine solche, aber eine reine Fotovoltaik in winzig klein. Tatsächlich lässt die Stromleistung bei erwärmung schnell nach, so dass das Prizip wirklich gut durchdacht ist. Das Problem ist der Preis eines Moduils im Verhältnis zum Energiegewinn. Hast du dir da Preise eingeholt?
Richtig, wenn was kaputt geht ist es etwas schwieriger, aber hey du hast ja ne Garantie die meistens so um die 10 Jahre läuft und die du sicher gegen Aufpreis verlängern kannst.

Gruss
Schmerlen-Andy
Andreas S. Kinast

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
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03.01.2012 19:38
#3 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Andy,

ZITAT INTERNET: "Für die „Doppel-Kollektoren“ sprechen auch niedrige Montagekosten und ein vergleichsweise günstiger Preis. Ein 2,5 Quadratmeter großes Modul, das neben Wärme auch 140 Watt peak an elektrischer Leistung liefert, kostet rund 1300 Euro. Einschließlich Pufferspeicher, Wechselrichter, Steuerung und Umwälzpumpe kommen bei einer 22 Quadratmeter großen Hybrid-Anlage rund 25.000 Euro zusammen."

Im Moment weiß ich allerdings noch nicht, wie groß unsere Anlage sein muss / müsste.
Lt. Recherche im Internet müssten wir bei ca. 15qm sein. Eine reine Photovoltaik kostet (glaube ich zumindest) in etwa gleich viel.

Wie hoch hier das Verhältnis Modul/Energiegewinn ist, weiß ich im Moment noch nicht.
Angebote werde ich mir noch einholen.
Die Frage ist nur, ob das Zeug auch schon was taugt????
Was halt wahrscheinlich auch teuer sein wird, ist der Thermogenerator (wandelt zuviel Wärme in Strom um). Preise habe ich hier noch keine.

Liebe Grüße von Sonja

Speedy0713 Offline


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05.01.2012 16:13
#4 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Zusammen,

mal wieder hochschieb und gleich die nächste Frage: (Glaube, hatten wir sogar schon mal, bin aber nicht mehr sicher)

Wir lassen dieses Jahr wahrscheinlich eine Entkalkungsanlage einbauen (noch keinen Schimmer, was für eine). Da würden wir unsere Härte dann von 20 auf 7 senken.
Wie wirkt sich das auf die Fische aus? Lt. Internet sind meine Fische bei dieser Härte "haltbar".
Ich möchte natürlich nicht, dass meine Fische einen "Weichwasserschock" bekommen.
Vor allem, wie wirkt sich das auf die Schnecken aus?

Liebe Grüße von Sonja

Michi Offline


Beiträge: 53
Punkte: 53

06.01.2012 00:02
#5 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo!

Wie schon gesagt, kann ich dir bei deiner technischen Frage leider nicht helfen, aber was das Wasser angeht, denke ich nicht, dass das den Fischen irgendwelche Probleme bereitet. Natürlich musst du sie vorsichtig umgewöhnen, aber durch die Wasserwechsel ändert sich der Wert im Becken ja nur allmälich.
Allein auf dem Weg von ihrer Heimat über diverse Händler bis ins Becken des Aquarianers werden sich die Wasserwerte sehr häufig ändern. Das haben sie ja auch überstanden.
Meist sind ältere Tiere etwas anfälliger, aber ich denke nicht, dass es Probleme gibt.

Ist 7 dann KH oder GH?

Ich hab GH 8 und auch den Schnecken gehts gut(Zumindest den Geweihschnecken. Die Posthornschnecken, die zu Futterzwecken gezüchtet werden, habe ich erst seit ein paar Wochen und kann da noch nichts zu sagen)

lg Michi

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
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06.01.2012 11:42
#6 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Michi,

KH oder GH, das ist eine gute Frage.
Zitat unseres Wasserversorgers: Summe Erdalkalien: 20,33°dH
Also denke ich, wird es die GH sein, die von 20 auf 7 gedrückt wird.

Wasserwechsel würde ich nicht mehr so viel wie bisher (50%) machen, sondern über einige Wochen verteilt etwa nur 20%.
Dann können sie sich langsam daran gewöhnen.
Wobei ich auch denke, dass das nur "nebensächlich" ist.

Hatte vor ein paar Jahren einen Nitratwert, der lt. Teststreifen nicht mehr messbar war. (Also jenseits von gut und böse).
Nach einem großen Wasserwechsel lag mein Wert bei ca. 20.
Konnte nichts negatives feststellen, außer dass ich seit dem meine Pflanzen düngen muss.......

Liebe Grüße von Sonja

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
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27.03.2012 15:56
#7 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Zusammnen,

nach langem hin und her steht jetzt fest, was wir für eine Enthärtungsanlage bekommen.
Es ist diese http://www.gruenbeck.de/0016_de.htm hier.
Nun meine Fragen: Wie weit sollte denn die GH maximal "gedrückt" werden? Von den Fischen her ginge 8-10, jedoch denke ich, dass es bei den Garnelen und den Schneckis anders aussieht.
Wie wirkt sich das Salz auf die Aquarienbewohner aus? Muss ich mir hier Sorgen machen?

Liebe Grüße von Sonja

Michi Offline


Beiträge: 53
Punkte: 53

27.03.2012 16:08
#8 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo!

Ich weiß natürlich nicht obs bei ALLEN Garnelenarten so ist, aber die meisten mögen weiches Wasser doch sehr gerne. Sie haben zumindest kein Problem damit.
Ich hab GH 8 und sogar den Schnecken gehts gut. Ist also noch nicht zu weicht(für Posthornschnecken,Geweihschnecken und Turmdeckelschnecken).

Ich weiß nicht, ob ich es richtig verstanden habe. Wird das Salz IN das Wasser gegeben? Je nach Konzentration kann das zum Problem werden. Oft ließt man von Leuten, die leicht aufgesalzen haben um Krankheiten zu bekämpfen und denen dann ein paar Fische gestorben sind.

Gruß Michi

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
Punkte: 682


27.03.2012 16:46
#9 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Michi,

lt. I-Net halten die Redfire eine Härte von 5-22 Gh aus. Also müsste das passen.
Bei den Schnecken könnte es problematisch werden. Wenn es denen bei dir mit GH 8 allerdings gut geht, dürfte es bei mir dann auch keine Probleme geben.

Wie das mit dem Salz genau funktioniert kann ich dir auch nicht sagen.
Nur soviel, dass wir derzeit einen "Salzgehalt" von rund 10 mg/l bereits im Wasser haben.
Wenn ich das jetzt richtig gerechnet habe, würde sich der Salzgehalt auf rund 100mg/l erhöhen.
Jetzt ist halt die Frage, wie sich das auf die Fische auswirkt.

In unserer alten Wohnung hatten wir auch so ein Teil drin.
Damals habe ich mir mit den Fischen nicht so den Kopf zerbrochen und halt Wasserwechsel gemacht.
Allerdings weiß ich da den Salzgehalt nicht. Den Fischen hat es nicht geschadet.

Ich hoffe, hier im Forum ist jemand, der sagen kann, wie tolerant Fische auf den Salzgehalt reagieren.

Liebe Grüße von Sonja

Marcel82 Offline


Beiträge: 357
Punkte: 359


27.03.2012 20:37
#10 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Sonja,

ich kann Dir nur etwas zu den Garnelen sagen!
Du hälst ja nicht gerade Empfindliche Red Fire, Diese bekommen aber bei einer zu geringen GH Probleme mit dem häuten!
Aber eventuell kannst Du ja dann, anstelle der Red Fire, eine Cardinia Art halten z.B. Cristal Red ;-)

Gruß Marcel

Rechtschreibfehler sind gewollt und dienen lediglich der Belustigung des Lesers.

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
Punkte: 682


27.03.2012 20:54
#11 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Zitat von Marcel82
Hallo Sonja,

ich kann Dir nur etwas zu den Garnelen sagen!
Du hälst ja nicht gerade Empfindliche Red Fire, Diese bekommen aber bei einer zu geringen GH Probleme mit dem häuten!



Refire können ja von 5-22 dGh gehalten werden.
Wenn wir dann die Gh auf 8 einstellen liegen wir ja noch im "grünen" Bereich.
Das Wasser könnte ich ja auch mit entsprechenden Steinen "künstlich" aufhärten.
Ich denke, das wird das kleinere Problem sein, als das Salz raus zu bekommen.
Oder gibt es eine einfache Lösung (also keine Umkehrosmoseanlage oder so), wie das Salz aus dem Wasser (wenn es bereits im Aquarium ist) entfernen kann???

Liebe Grüße von Sonja

Schmerlen-Andy Offline


Beiträge: 1.105
Punkte: 1.113


27.03.2012 21:17
#12 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Wasserwechsel vielleicht?
Möglich wäre auch destilliertes Wasser zu verwenden, gibt es im Supermarkt in 5L Kanistern.

Gruss
Schmerlen-Andy

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
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27.03.2012 21:35
#13 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Zitat von Schmerlen-Andy
Wasserwechsel vielleicht?
Möglich wäre auch destilliertes Wasser zu verwenden, gibt es im Supermarkt in 5L Kanistern.




??????
Meinst du jetzt mit Wasserwechsel das Salz raus bekommen?

Wenn das Salz schon im Wechselwasser ist, kann ich es ja nicht durch Wasserwechsel raus bringen?!?!?!?
Dest. Wasser bei 400ltr. Wasserwechsel würde auf Dauer wahrscheinlich etwas teuer werden.
Zudem müsste ich dann ja immer mit dem LKW in den Baumarkt fahren.

Wie schädlich ist denn eine Salz-Konzentration von ca. 100mg/ltr. für die Fische?

Liebe Grüße von Sonja

Schmerlen-Andy Offline


Beiträge: 1.105
Punkte: 1.113


28.03.2012 17:14
#14 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Richtig, ich meine mit einfachem Wasserwechsel verdünnen, natürlich braucht man dafür entmineralisiertes Wasser.
Das geht über diverse technische oder chemische Prozesse, generell EINFACH ist eine solche Lösung aber nie (Osmose, Destillation, ...)
Ich weiß nicht wie viel Wasser du bei einem 400l Becken wechseln möchtest, ein 5 Liter Kanister kostet hier 99ct, natürlich kann ich verstehen das es auf Dauer teuer ist und auch eine wahnsinns schlepperei.

Im Endeffekt musst du überlegen, was sich für dich mehr lohnt: eine technische Lösung wie Osmose-Anlage oder eine aufwändige lösung wie ein Brunnen, dessen Wasser du erst anwärmst bevor du einen Wasserwechsel machst.

Vielleicht gibt es auch eine zugegeben etwas seltsame Lösung, und zwar bestimmte Pflanzen die Salz "verbrauchen", allerdings wüsste ich keinen Namen und auch nicht, ob das überhaupt machbar wäre von wegen der erforderlichen Menge der Pflanzen.

Nochmal zur Verdeutlichung: bei deinem 400L Becken möchtest du wieviel Wasser wechseln? Prinzip "Altwasseraquarium" ist bei Schmerlen vielleicht nicht unbedingt zu empfehlen, aber etwas sparsamer und dafür mit desilliertem Wasser sollte erst mal Erfolge bringen denke ich.

Wie wäre eine McGyver-Lösung: Dachboden mit Wassertonne ausstatten, ein Regenrohr anzapfen und in die Tonne umleiten. Wasser erwärmt sich im Winter durch die Wohnung, Regenwasser sollte sehr weich sein und recht unbelastet - wäre das machbar?

Gruss
Schmerlen-Andy

Speedy0713 Offline


Beiträge: 672
Punkte: 682


29.03.2012 12:09
#15 RE: Mal was technisches Zitat · antworten

Hallo Andy,

bei einem 400-500ltr. Becken wechsel ich ca. 200-250ltr. Wasser. Das wären etliche 5ltr. Kanister.
Fazit: Schlechte Lösung....

Osmose-Anlage und ein Brunnen ist ...... sagen wir mal ein zu hoher Aufwand.
Fazit: Schlechte Lösung.....

"Salz"-Pflanzen wüsste ich jetzt im Moment auch keine. Wenn es sowas gäbe, müsste ich aber wahrscheinlich meine Becken so zupflastern, dass Fische keinen Platz mehr hätten.
Fazit: Schlechte Lösung.....

Jaja, McGyver......, der hätte sicher eine Lösung mit Wasserflaschen und Kaugummi oder Klebeband :-)
Dachboden und Regentonne fallen weg. Dachboden haben wir keinen und eine Regentonne ist nicht "anzapfbar", da die zur Hälfte in die Wand einbetoniert wurde.
Regenwasser geht auch bloß, wenn es regnet.
Hier hab ich im Garten 2 x 90 ltr. Mörtelwannen, die das Wasser auffangen. Das nehm ich in der Regel auch, wenn ich eins habe.

Aber mal ne grundsätzliche Frage: Wie viel Salzgehalt im Wasser "vertragen" Süßwasserfische eigentlich?
Ab welcher Konzentration spricht man von Brackwasser?????
Ich hab jetzt mal das Internet durchforstet und fand immer wieder die Aussage, dass es den Fischen nicht schadet, wenn eine Enthärtungsanlage installiert ist???!!?!!?
Wie kann ich denn den Salzgehalt genau messen? Entspricht dies der KH auf den Teststreifen?

Liebe Grüße von Sonja

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