erst mal danke an Andy, dass du den neuen Punkt mit aufgenommen hast.
Vielleicht kann mir hier ja einer helfen, auch wenn es nichts mit Schmerlen zu tun hat.
Mein Problem sind meine 2 Haibarben, die ich Anfang August aus einem 60er Becken gerettet habe. Derzeit schwimmen sie putzfidel in meinem 500ltr. Becken rum. Sie sind absolut zutraulich und überhaupt nicht schreckhaft. Ich weiß, die Haltung momentan ist absolut nicht artgerecht, aber bevor sie wieder in einem noch kleineren Becken landen, habe ich sie damals behalten. Den Restbesatz des 60er habe ich bei meinen AQ-Händler abgegeben.
Meine Frage ist nun, ob es machbar (einigermaßen artgerecht) ist, dass ich die Haibarben in einem 2m Becken (60cm Tiefe) halten kann? Sie würden dann auch noch ein paar Artgenossen bekommen. Zusätzlich in das Becken sind noch die Prachtschmerlen, meine 5 Rüsselbarben und ein größerer Trupp Fünfgürtelbarben geplant. Oder wäre es besser, zu versuchen, dass die Haibarben in ein noch größeres Becken kommen? Was sich allerdings jetzt schon als fast unmöglich rausstellt.
da Haibarben 35cm groß werden können und für eine "artgerechte Haltung" min. 10 Tiere angesetzt werden, würde ich das 2m Becken für zu eng finden, zumal da ja noch Deine "Chaostruppe" mit einziehen soll.
Normalerweise würde ich jetzt sagen: Haibarben raus! Aaaaaber sollte es nur mit einem 2m Aquarium klappen und Du kein passendes Zuhause für die zwei Hübschen findest, solltest Du die beiden behalten und mit dem aufstocken abwarten, wie sie sich im neuen Becken verhalten!
Es sind sehr schöne Fische, ist aber genauso wie bei den Schmerlen Entwerder Du hälst die Prachtschmerlen "artgerecht" oder die Haibarben, beides wird nur in einem größeren Becken als Dein geplantes möglich!
Meine ehrliche Meinung: versuch es mit den zwei in deinem neuen Becken, wenn sich niemand findet, wo sie "artgerecht" halten kann, haben sie es bei Dir auf jedenfall schöner
was heißt hier Chaostruppe???? Die sind gaaaaaaanz lieb und wollen doch nur kuscheln.
Haibarben 35cm... womit wir wieder beim Thema wären. Hat jemand schon mal wirklich ausgewachsene Haibarben gesehen? Die größten, die ich gesehen haben, waren ca. 20cm groß. Mir wäre es natürlich auch lieber, die Zwei könnten in ein gaaanz großes Becken umziehen. Aber... ich denke halt, bei mir haben sie jetzt wenigstens schon ein schön großes Becken. Wer weiß, wo sie sonst landen. Und was mich vor allem wundert, ist, dass die ganz zutraulich sind. Die schwimmen überhaupt nicht hektisch oder erschreckt durchs Becken, sondern sie ziehen schöne ruhige Bahnen. Wenn ich ans Becken klopfe (also mit dem Fingernagel an die Scheibe tippe), kommen sie genauso schnell her, wie meine Schmerlen. Sowas kennt man ja eigentlich von den Haibarben gar nicht. Es heißt ja immer, sie seien sehr schreckhaft.
Rein theoretisch würden sich ja die Schmerlen und Haibarben gut ergänzen. Ob jedoch ein 2,5m großes Becken möglich ist, wage ich zu bezweifeln. (Wegen der Statik) Unter unserem Wohnzimmer haben wir einen Hohlraum von knapp 1 Meter.
Also bisher machen sie sich ganz gut. Bevor sie wieder in 60ltr. landen bleiben sie auf jeden Fall bei mir.
Hm bevor ich mich da einmische hab ich noch ne Frage: wie groß sind die Haibarben denn jrade im Moment? Ich kenne mehere Fische aus der Schmerlenwelt, die als Jungtiere ruhig und nett sind und dann wenn sie geschlechtsreif werden alles auf den Kopf stellen. Oft werden die Tiere 2-3 Jahre spätr dann wieder ruhiger, aber davon liest man selten etwas. Kein Wunder wenn ihr mich fragt
Ich gebe Speedy in so fern recht dass die Haibarben im Aquarium die 35cm nicht erreichen werden, aber 25 halte ich bei guter Pflege schon für realistisch. Auch Marcel hat recht, artgerecht ist was anderes... ich erwarte schon lange keine artgerechte Haltung im Aquarium mehr, mein Augenmerk richte ich eher auf den Unterschied zwischen Tierquälerei und tierverträglicher Haltung. Kein Haustier wird wirklich Artgerecht gehalten, das sollte einem schon klar werden, egal wie gut wir das auch meinen mit unseren "großen" Aquarien. Ich muss natürlich zugeben das meine Texte hier auf der Seite noch die alte Formulierung haben und demnach auch ich diesen falschen Begriff "Artgerecht" oft benutze, das ist verwirrend... Die ehemaligen 60 Liter aus denen die Tiere gerettet wurden waren Tierquälerei, die 200cm 500Liter halte ich dagegen für ausreichend, solange das Verhalten der Tiere entsprechend ist. Richtig toll wäre ein Quarder-Becken mit 500cm Kantenlänge, aber da müsste man erst ein neues Haus drumherum bauen nehme ich an
also die Haibarben sind im Moment ca. 12-15cm groß. Mit 25cm denke ich, kann man schon rechnen, Voraussetzung ist ein passendes Becken. Das kein Aquarienfisch artgerecht gehalten wird dürfte klar sein, sonst dürften die Fische ja nicht im Aquarium schwimmen.
Unter artgerecht verstehe ich, den Tieren (egal welchen) ein so naturgetreues Zuhause wie möglich zu bieten. Also Kaninchen nicht nur im Stall, sondern soviel wie möglich auch Freilauf drum herum. Genauso bei Wellensittichen. Am besten mehrere, die den ganzen Tag Freiflug bekommen. Bei den Fischen heißt das, einen Schwarm/Gruppenfisch auch in einer möglichst großen Gruppe zu halten.
Bei den 2m Länge komme ich (bei 60cm Tiefe und Höhe) auf einen Inhalt von rund 720ltr. Ich denke, das ist besser, als gar nichts. Wenn sich das mit den 2,5m natürlich machen lässt, wird das gemacht. Je größer, desto besser. Nicht nur für die Haibarben, sondern auch für die Schmerlen.
Zitat von Schmerlen-AndyHm bevor ich mich da einmische hab ich noch ne Frage:
Ich kenne mehere Fische aus der Schmerlenwelt, die als Jungtiere ruhig und nett sind und dann wenn sie geschlechtsreif werden alles auf den Kopf stellen. Oft werden die Tiere 2-3 Jahre spätr dann wieder ruhiger, aber davon liest man selten etwas.
Ich habe auch schon von Prachtschmerlen gehört, die zu zweit leben mussten, dass sie aggressiv wurden. Ist mir eigentlich klar, da die Gruppe einfach zu klein war. Meine Schmerlis sind absolut friedlich.
Habe heute von einem Aquarianer (400ltr. Becken) zwei Haibarben angeboten bekommen. Größe ca. 16 und 18cm. Bin jetzt natürlich hin- und hergerissen, ob ich sie nehmen soll. Da mein Becken ja jetzt schon recht voll ist. Und die Größe ist halt doch recht groß. Das neue Becken dauert ja auch noch ein Weilchen. Länge mit 2,5m steht jetzt aber definitiv fest. Was meint ihr????
In diesem Fall bitte Hirn einschalten Ich mag Haibarben nicht, habe eine Abneigung gegen diese Tiere entwickelt weil sie viele Probleme machen wie ich finde, aber das ist sicher Ansichtssache. Diese Tiere gehören meiner persönlichen Meinung nach keinesfalls in ein Aquarium, das kleiner ist als mein Wohnzimmer - und so ein Aquarium hat wohl keiner hier. Ich denke, man könnte eine Gruppe von 20-30 dieser Tiere in einem 30m³ Tank sicher gut halten und dort könnten sie ihren natürlichen Bewegungstrieb gut ausleben, das würde mir gut gefallen wobei ich natürlich niemandem auf die Füße treten möchte.
Zitat von Schmerlen-AndyIn diesem Fall bitte Hirn einschalten Ich mag Haibarben nicht, habe eine Abneigung gegen diese Tiere entwickelt weil sie viele Probleme machen wie ich finde, aber das ist sicher Ansichtssache.
Soso... Gehirn einschalten.
Also ich persönlich bin fasziniert von den Haibarben, da ich auch Haifische liebe. (wenn sie mir nicht zu nahe kommen.) Wieso sollten die denn viele Probleme machen? Im Hinblick auf was?
Klar, Aquariengröße ist natürlich immer so eine Sache. Aber ich denke, bei den 2,5m wären sie ganz gut aufgehoben. Zudem habe ich schon in vielen Foren gelesen, dass die Haie mit zunehmendem Alter ruhiger werden.
Das Problem ist halt, dass auch die Haie Schwarmfische sind und ich meine partout nicht loswerde. Sie "scheinen" sich zwar im Moment wohl zu fühlen, aber 2 Stück sind kein Schwarm.
Ja, war ja nicht böse gemeint, du sagtes ja, Herz oder Hirn, da plädiere ich für Hirn Die Probleme sehe ich darin das ich diese Tiere für sehr schwimmaktiv halte und man schlecht abschätzen kann, wie stark sie diese Neigungen nun grade ausleben wollen. Es sind ja immer mehrere Faktoren, die da zusammen spielen - die Beckengröße ist nur einer davon. Ich denke, wenn das Becken auch groß genug ist aber nur irgendein weiterer Faktor nicht passt (Gesellschaft, Temperatur, Strömung, Futter, Licht, Wasser, Untergrund, Pflanzen,...) können sich die Tiere trotz ausreichend Platz dennoch schlecht verhalten. Ich hatte bei den Schmerlen mal versucht, die Tiere mit einem Schwierigkeitsgrad zu versehen, allerdings ist das nicht so einfach und auch immer eine Gefühlssache, die man oft nicht richtig erklären kann. Bei einem sind die B.lohachatas in 200 Litern ganz zahm und brav, beim nächsten in 500 Litern wahre Raufbolde und killer - grund kann ein falscher Wasserwert oder nur ein empfindliches Tier sein - wer weiß?
Richtig, 2 sind kein Schwarm, aber es sollte schon einer sein meine ich...
soso, du plädierst für Hirn..... Dann plädiere ich für unschuldig im Sinne der Anklage...... :-) Ne, hast ja recht.
Ich denke, bei den Fischen ist es halt (mal wieder) wie bei den Menschen auch, manche kommen klar und verstehen sich, andere wiederum können sich einfach nicht schmecken.
Ein "passendes" Becken ist auf jeden Fall der wichtigste Faktor. Faktor 2 ist, die Fische auch "artgerecht" in entsprechender Gruppengröße zu halten. Ein Bekannter hat mir mal erzählt, dass er seine zwei Prachtschmeren abgeben musste, weil sie aggressiv geworden sind. Bei zwei Tieren in entsprechender Größe wundert mich das nicht. Ich kann keinerlei aggressives Verhalten bei meinen Schmerlen beobachten. Also Schwierigkeitsgrad bei den Prachtschmerlen würde ich persönlich mit 1 - leicht einstufen. Wer Weiß, wie die sich verhalten, sobald sie in das große Becken kommen.
Wie wir schon festgestellt haben, sieht es mit einem "Schwarm" Haibarben derzeit sehr schlecht aus. Ich bin auch immer noch auf der Suche nach einem schönen Platz für die zwei. Bevor sie allerdings wieder in einem zu kleinen Becken landen, bleiben sie vorerst hier. Beim großen Becken mit 2,5m Länge könnte ich (wenn ich sie vorher nicht los bekomme) dann evtl. auf 6 aufstocken??? Dann wär´s zumindest ein kleiner Schwarm. Von den restlichen Werten würden sie ja mit den Schmerlen gut zusammen passen. Wobei ich ja eher vorhatte, nur die Schmerlen, die Skalare und die Rüsselbarben ins große Becken zu geben. Dazu dann noch ein schöner großer Schwarm mit 40-50 Fünfgürtelbarben. Mal abwarten.
Hm sag mal Sonja, was bezweckst du eigentlich mir diesem Hochschieben des Beitrages? Ich würde es viel lieber sehen, wenn du noch verbleibene Fragen deutlicher noch mal stellen würdest, als einen leeren Beitrag zu produzieren. Das ist jetzt nicht böse gemeint, viel mehr habe ich das Problem, das ich jetzt nicht weiß, ob noch ne Frage unbeantwortet ist oder ob du nur weitere Meinungen zu diesem Thema erhoffst.
mit dem hochschieben bezwecke ich eigentlich, dass das Thema nicht untergeht. Mir ist es nämlich schon öfters passiert, dass ich einen Beitrag überlesen habe, weil ich in der Übersicht immer nur auf die aktuelle Themen geschaut habe.
Meine noch offene Frage ist, ob ich in dem 2,5m Becken meine Haibarben (falls ich sie nicht los werde) auf 6 aufstocken kann.
Hallo Sonja, ah gut. zu deiner Frage kann ich nur einen Tipp abgeben, und der wäre aus meiner Sicht, das es geht. Ich würde keine Probleme erwarten, jedenfalls nicht für die Haibarben. Meine Sorge bei diesem Thema Haibarbe galt mehr dem Sozialverhalten der Tiere, aber da man in einem Aquarium ohnehin immer nur einen kleinen Ausschnitt aus dem natürlichen Verhalten eines Tieres darstellen kann, wäre das Schwarm- und Jagdverhalten der Tiere ohnehin nicht zur Geltung gekommen. Das trifft nicht nur auf diese Tiere zu sondern auf sehr viele andere Arten auch, selbst die häufig gekauften Keilfleckbarben verhalten sich in richtig großen Schwärmen völlig anders, als die 10er oder 15er Trupps die in unsere Aquarien passen