Moin moin, Frank aus Aachen, 30 Jahre, wiss. Ang. an der RWTH (Geologisches Institut) und nunmehr seit 20 Jahren Aquarianer. Bis auf den "Ausrutscher" mit Sewellia lineolata 2006-2008 und einigen Klassikern zuvor (...) habe ich nie viel mit Schmerlen am Hut gehabt. Kann und soll sich aber ändern. Ich hadere immer noch mit mir mal Yunnanilus sp. "Rotschwanz" oder cruciatus ab zu greifen und zu "machen". Letztendlich sind Schmerlen für mich völlig unterschätzte und zu unrecht wenig beachtete Fische im Aquarium. Ich hoffe, dass sich das langfristig ändert. Richtig intensiv mit denen arbeiten und den Leuten zeigen, dass man Schmerlen auch nachziehen kann, wäre schon ein wünschenswertes Ziel. In diesem Sinne wünsche ich allen Schmerlen-Fans maximal Erfolge, und keine Scheu mit Ergebnissen mal "raus zu rücken"!
schön Dich hier zu sehen! Tja Erfolge... :) Hier ist es weiterhin so das es nur Laichansätze gibt, ganz aktuell auch wieder bei zwei Homaloptera smithi Weibchen (gerade erst gesehen). Da überlege ich gerade die Beiden + Kerl mal in ein bald frei werdendes 40er zu packen und da mal mit Blähton rumprobieren.
Hallo Frank, auch von mir erst mal ein "herzlich Willkommen", ich bin leider nicht früher dazu gekommen :-) Blähton in Form von diesen Kugeln die auch in Blumentöpfen verwendet werden? Wenn das zu Laichansätzen führt, würde mich sehr interessieren weshalb das so ist - vielleicht liegt es an den Mineralien die abgegeben werden, dann müsste mit "frischem" Ton ja auch was zu machen sein... So was wollte ich schon öfter mal ausprobieren: in einem Aquarium eine komplette Rückseite mit Ton oder Lehm gestalten, der naturbelassen bleibt. Allerdings wird das Wasser da wohl nicht lange durchsichtg bleiben nehme ich an :-)
hallo Andreas du bist ja ein scherzkecks. hast du's gern ein bischen nostalgisch? blähton ist seit den 70ern in gebrauch. damals schleppte ich noch die grossen säcke von der baufirma nach hause. die zweckbestimmung war die isolation am bau. günstig und sehr brauchbar. auch für die zucht. und die pflanzen hatten ihre freude daran. mit dem verkauf der firma gab's eine produktionsumstellung mit zuschlagstoffen. das war dann eine trübe sache. seither wurden die verschiedenen typen für die luwasa-kultur weiterentwickelt, da die bauqualität nicht für pflanzen brauchbar war. die filterbauer haben sich da angehängt. die runden brauche ich ab und zu bei zuchtprojekten, bei denen's etwas cleaner sein sollte. sonst reichen die tonröhrchen. einziges neues produkt auf dem markt seither: akadama, ein doppelt bis dreifach gebranntes tonmaterial für die bonsai-freaks. absolut top: es wird niedrig gebrannt und ist deshalb im griff nicht hart sondern lässt sich je nach qualität zerreiben, trübt aber das wasser nicht im normalen gebrauch. und es hat die besten eigenschaften, was die abgabe an mineralstoffen angeht. geht auch für panzerwelse. senkt zb den nitratgehalt - sagt ein garnelenzüchter - ich hab's selber noch nicht gemessen. aber die rückwand: jo mei. ich hätte noch eine tonne ton in bildhauerqualität von allen nicht ausgeführten projekten und von Farid eine geborgte negativform für eine fläche von ca 2.5x1.5m zum ausformen. auch rückwände aus ton. da habe ich einige zeit investiert. sieht immer unecht aus. und naturbelassen: das rutscht dir alles weg, da kannst du zuschauen und erst dann trübt es so richtig ein da hab' ich mal für einen bildhauer-kollegen ein aq geklebt, eine säule und dann gab's tonkugelversenken mit filmaufnahme. der effekt war da wenn auch für seine begriffe zu wenig spektakulär. er hat sich dann aus einem import von carrara-marmor einen block von 1.8x1.8x1.8 m gekrallt, zum kugelmachen und im vierwaldstättersee versenken, mit filmteam im wasser! der zerfällt wenigstens nicht gruss Charles
@Andreas: beim Blähton geht es nicht um "Wirkung auf das Wasser", sondern lediglich darum, dass das Zeug ein sehr gutes Substrat zur Eiablage ist. Hier sind Eier von Freilaichern und die Brut geschützt. Weil er so leicht ist, kann man Eier/Larven/Jungfische super absaugen. That's it ;)