Hallo, vielleicht hat ja der ein oder andere hier einen Rat für mich. Ich bin nämlich grad ziemlich ratlos. Ich habe 6 Vietnam-Flossensauger, die Anfang der Woche endlich ihr Artenbecken bekommen haben, Strömung drin, viele große und kleine Steine, Versteckmöglichkeiten.... Filter ist in unserem großen Becken eingelaufen, sowie das neue Becken ansich über eine WOche und hab fast das ganze Wasser aus dem alten Becken mit rüber genommen. Gestern der Schock: 3 Verluste (die 3 Kleinen) und ich hab keine Ahnung, warum. Wasser werte sind völlig ok, keinerlei Nitrit o.ä. drin. Gestern habe ich trotzdem über die Hälfte Wasserwechsel gemacht. Die 2 der 3 ausgewachsenen sehen aber immernoch nicht so gut aus. Sie schwimmen nicht, atmen schnell. Also hab ich heut nochmal Wasserwechsel gemacht. Aber ich versteh es eben nicht. Im Aquarium schwimmen aus der Not heraus grad noch 5 kleine Black Molly Babys. Denen geht es super. Wer kann mir sagen, woran esliegen könnte? Bitte, bin so traurig.
Und noch ein Problem hab ich mit ihnen: Angeblich fressen die Tiere ja so ziemlich alles. Ich hab schon soviel probiert: Forst-, Lebend-,Tabletten-,Granulatfutter. Ich habe die Tiere so gut wie noch nie beim Fressen beobachten können. Geforene Mückenlarve raspel ich klein, die holen sie sich auch. Trotzdem weiß ich nicht, was ich denen nun noch zu fressen geben soll. Hab Angst, daß mir die irgendwann verhungern.
Ich bin froh, über jede Antwort. Vielen Dank und viele Grüße Nicole
ist es möglich das im alten Becken der pH-Wert unter 7 lag und im neuen über 7? Das hieße dann das im alten Becken relativ harmloses Ammonium vorlag, und im neuen aber das giftige Ammoniak. Das ist zwar chemisch sicher stark vereinfacht bis falsch, für die aquaristische Praxis aber ausreichend. Wasser sauer=Ammonium (ungiftig) / Wasser alkalisch=Ammoniak (giftig). In wie weit da jetzt die Black Mollys auch von betroffen sein müssten kann ich Dir nicht sagen, eventuell sind die einfach härter im nehmen. Ich habe mal in einem relativ frisch eingerichteten Aquarium eine neue Gruppe Schmerlen (Lepidocephalichthys guntea) eingesetzt und nach über einer Woche mal Nitrit gemessen - das Ergebnis war tiefrot! Wenn man sich im Internet so umsieht hätten die Fische längst tot sein müssen, ich konnte nicht mal eine erhöhte Atemfrequenz feststellen. Habe natürlich trotzdem Wasser gewechselt und nicht zu knapp. Andere Fische hätten das vielleicht nicht überlebt, diese aber alle. So könnte es sich auch mit deinen Mollys und den Flossensaugern verhalten. Die eine Art hauts um, die andere nicht.
Die Schnelle Atmung könnte durchaus auf Vergiftung hinweisen.
Können sie sich beim Umsetzen/Herausfangen verletzt haben (Schleimhautschäden)? Bei neu gekauften Homaloptera sind mir mal die Hälfte nach einigen Tagen gestorben, und alle hatten Schleimhautschäden (die nicht von Anfang an zu sehen waren) die dann verpilzt sind. Die ersten hat es bereits nach zwei Tagen getroffen, die letzten nach ca. 1 Woche. Ob es wirklich nur an der Art des Fangens lag kann ich nicht sagen, wäre aber sicher eine Möglichkeit.
Viele Grüße, Thomas
Zur Ernährung: Hast Du es mal mit lebenden Artemia (ausgewachsen) probiert? Da sind zumindest meine Homaloptera smithi total hinterher. Auch Tubifex fressen meine sehr gerne, sind aber natürlich auch andere als Deine, genaues kann ich Dir von daher dazu nicht sagen.