mich würde mal intressieren ob meinen Botia *ätsch wir sagen dir nicht welche wir sind* eine Laubschicht gefallen könnte. Zum drinn wuseln und Verstecken bestimmt prima, aber wie siehts mit den Laubigen Konstquenzen aus? Ich meine sie satte Braunfärbung, die Huminstoffe und die senkung des PH-Werts. Wie tief darf letzterer fallen? Entspricht das dem natürlichen Biotop oder kommen die aus ganzjährigem Klarwasser?
Danke vorab und Grüße sembei
EDIT: und wie sieht das mit Streifenhechtlingen aus? (fals das hier jemand weiß)
Hallöle, Deinen Botien wird die Laubschicht sicher gefallen, aber noch lieber mögen sie eine Mulmschicht! Der ph wert sollte am besten nicht unter 5,6 fallen, optimal ist 6,5! War leider noch nicht in Asien, so kann ich dir nicht sagen, ob das zu ihrem natürlichen Biotop gehört^^! Grüßle Felix
Tach, Damit habe ich auch mal experimentiert, bei meinem Wasser hat sich der pH von (soweit ich mich erinnere) 7,5 auf 6,9 gesenkt, damals habe ich Eichenblätter genommen und ungefähr eine Hand voll davon auf meine 200Liter Brutto verteilt (also in einer Ecke positioniert und zugesehen wie meine Schmerlen die Verteilt haben )
Hallo, Mulmschichten bilden sich bei mir irgendwie nie aus. -.-
Und Andy, was ist aus dem Experiement geworden? Ich nehme an, euer Wasser war dadurch schön braun? Haben sich die Schmerlen noch wohl gefühlt? Und was war die Ausgangswasserhärte?
Hi, also wie gesagt ist das alles nur noch wage in meiner Erinnerung, aufgeschreiben habe ich mir die Werte damals nicht. Ich weiß noch das ich damals eine hohe GH von 15-20 hatte und nach den Eichenblättern UND der Zugabe von Erlenzapfen auf GH 10-12 gekommen bin - und ja das Wasser war ziemlich dunkel, aber ich denke das lag wohl eher an meinen Erlenzapfen. Wie stark sich deine Wasserwerte verändern würden kann man aber schlecht sagen, da muss ich passen - vielleicht findet sich dazu auf Olaf's Seite auch ein Tool zum Berechnen, aber weil Blätter und Zapfen ein Naturprodukt sind denke ich mal nicht, dass man das berechnen kann.
Bei mir bildet sich der Mulm auch nur hinter dem MAttenfilter, niemals davor - komisch. Wenn du es versuchen willst soltest du klein anfangen und langsam die Menge steigern, denn die Änderung er Wassewerte tritt nicht von heute auf morgen auf sondern kann schon mal eine Woche dauern oder auch länger...
vor einigen Wochen habe noch Mulm auf dem Sand gehabt. Ich bin von Kies auf Sand umgestiegen und habe so viel Mulm wie möglich übernommen. Ich glaube die Schmerlen habens einfach zerwühlt.
Den PH-Wert berechnen stelle ich mir etwas haarig vor, zumal die Huminstoffe auch noch Puffern. Für andere Fische habe ich Erlenzapfen, Eichen und Buchenlaub mit einem Lieter VE-Wasser langsam bis 70°C erhitzt. Der PH liegt bei 4,5. Ich denke ich werde das ein paar mal neu Aufgießen und die Ausgelaugten Blätter zu den Schmerlen geben. Wo liegt denn die Untergrenze für GH und KH für die Schmerlen?
Mit welchen Labyrinthern kommen denn Boita almorahe (neueste Theorie was bei mir schwimmt) vor? Da ließen sich evtl. Biotopangaben finden.
Hallo, so langsam bewegen wir uns auf einem Gebiet zu wo ich nicht mehr weiter weiß
Also es gibt keinen bestimmten GH oder KH Wert für Schmerlen, es gibt nur Werte die man unter bestimmten Vorraussetzungen nicht überschreiten sollte. Wenn es um die direkten Zusammenhänge von oH, GH und KH geht muss ich gestehen, das ich da noch kein besonderes Interesse hatte mich damit auseinander zu setzen, aber ich weiß dass der GH nicht über 12 steigen darf, wenn man noch zeugungsfähige Tiere haben will. Schmerlen sind generell starken Schwankungen in der Wasserqualität unterworfen, unter welchen Bedingungen das für die Tiere schädlich wird ist nicht einfach zu sagen. Allgemein sollte man die allgemein gültigen Werte anstreben, die für die jeweilige Schmerlenart angegeben sind - diese Werte sind entweder aus dem Habitat der Tiere selber gemessen oder sind die Bedingungen unter denen die Tiere ein normales Verhalten zeigten solange sie erforscht wurden. Wenn du davon abweichen möchtest, könnte das gefährlich werden. Es gibt Berichte von Botia histrionica die in einem Wasser mit einer kh von unter 1 schwammen, und zwar in einem Abwasserkanal eines Dorfes im Dschungel... Ich habe vieles gelesen, unter anderem auch ein paar Abhandlungen zu dem Leben im Natürlichen Habitat, aber so vieles davon steht da einfach nicht drinnen.
Ich empfehle nach Berichten von Kottelat und Ott zu suchen, da gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit dass du mehr Berichte aus erster Hand findest...