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Dieses Thema hat 8 Antworten
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 Krankheiten
Saskia Offline


Beiträge: 10

25.12.2007 20:01
Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Seit gestern stimmt irgendetwas mit meinen Netzschmerlen nicht. Sie fressen nicht und kommen kaum mehr aus ihren Verstecken. Die 3 Tiere, die ich selten und kurz einmal zu Gesicht bekomme sind offensichtlich krank. Sie scheuern sich an Bodengrund und Einrichtungsggenständen, die unteren Flossen ( Brust-, Bauch- und Analflossen ) sind rötlich verfärbt ( vielleicht blutig? ). Ausgefranst oder sonstwie verletzt sind die Flossen jedoch nicht. Die Fische sondern vermehrt Schleim ab und auch die Kiemen scheinen mir gerötet. Irgendwelche Püktchen, Knoten oder weißlich- gräulichen Beläge sind nicht zu erkennen. Lediglich die Augen sind leicht eingetrübt.
Eine erhöhte Atemfrequenz ist nur dann ersichtlich, wenn sie aus ihrer "Lethargie" erwachen um wie verrückt durch das Becken zu schießen und sich mit Bauch oder Kiemen voran im Sand zu scheuern. Dieses Verhalten zeigen allerdings nur 2 Tiere, der Rest verhält sich vollkommen ruhig.
Dem restlichen Besatz geht es gut. Sie zeigen keinerlei Anzeichen von Krankheit oder Unwohlsein. Auch die Wasserwerte sind völlig normal. Ich hatte erst den Verdacht mir vielleicht die Weißpünktchen- Krankheit eingeschleppt zu haben, denn vor ca. einer Woche ist mir durch ein Missgeschick das Transportwasser von 2 Neonfischen ins Becken geschwappt. Zwar nur eine kleine Menge aber bisher habe ich das Wasser von neu eingesetzen Fischen immer vollständig entsorgt. Und obwohl ich schon seit fast 5 Jahren Aquarien pflege hatte ich bisher noch nicht eine einzige Krankheit in meinem Becken zu verzeichnen. Bei meinem Vater sah das anders aus, der hat sich die Fische angeschaut und meint die Pünktchenkrankheit wäre es nicht. V.a. da die Neons überhaupt nicht betroffen sind.
Bei der Suche im Internet bin ich auf mindestens 15 veschiedene Ursachen, Diagnosen, Therapien und wenn ich mich nicht verzählt habe wenigstens 3 unterschiedliche mehr oder minder giftige Medikamente gestoßen. Aber ich kann meinen Fischen bei einer unklaren Diagnose doch nicht 3 chemische Keulen auf einmal ins Becken mischen
Deswegen wollte ich fragen ob jemand einen Verdacht hat, was genau sich die Schmerlen eingefangen haben könnten.
Die einzige Maßnahme, die ich bisher ergriffen habe ist die Wassertemperatur zu erhöhen ( ca. 29- 30 Grad ) und Salz zuzufügen ( ca. 0,1 g/l bei GH 5 ). Den Neons, die empfindlich auf Salz reagieren sollen, geht es bei der Konzentration bisher noch gut.

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar und wünsche Frohe Feiertage!

LG

Matty Offline

Guru
Beiträge: 67

26.12.2007 19:23
#2 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo

1g auf 10l Wasser ist mehr als zu vernachlässigen, hätt man auch sein lassen können.

Wie schaut es aus mit Wasserwechsel?

Wenn schon Salz, dann richtig. Sprich 1g pro Liter, dann kann man so langsam von einem sichtbaren Effekt sprechen.

Dadurch wird die Schleimhaut abgestossen. Die Fische brauchen aber ordentlich Energie sprich Futter um das auf Dauer zu verkraften.

Sollte es eine bakterielle Infektion sein, dann bewirkst du mit der Temperaturerhöhung das Gegenteil. Die Organismen vermehren sich meist dann nur noch schneller und der Sauerstoffgehalt sinkt. Mit viel Wasserwechsel kann man einiges anstellen.

Gruss Matty

Saskia Offline


Beiträge: 10

26.12.2007 21:27
#3 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo!

Bei der Dosierung vom Salz habe ich mich an die Angaben auf der Seite von Renate Rhusmann gehalten, die spricht von 1g/ 10 liter Aquarienwasser. Mehr würden meine Neons glaub ich auch nicht vertragen. Wasserwechsel habe ich auch gemacht, vor der Salzzugabe ca. 50%. Geholfen hat es nicht. Allerdings hat auch das Salz und die Temperaturerhöhung keinerlei Auswirkungen. Nur die Netzschmerlen sind betroffen, den restlichen Fischen geht es gut. Keine Verbesserung, keine Verschlechterung und kein Ausbreiten der Krankheit.
Wenn ich wüsste was es ist, dann könnte ich auch gezielt behandeln. Aber ich weiß ja noch nichtmal ob es was bakterielles ist oder vielleicht doch irgendeine parasitäre Erkrankung wie Kiemenwürmer. Allerdings haben die Schmerlen keine Probleme beim Atmen, sie schnappen nicht nach Luft und hecheln auch nicht.
Ich fürchte ich werde mir morgen doch im Zoofachhandel ein Medikament gegen bakterielle Infektionen besorgen. Entweder von Amtra ( Acrilflavin ) oder von JBL ( Furanol ).
Bevor ich es einsetze werde ich es aber noch einmal mit Wasserwechseln versuchen.

LG

Schmerlen-Andy Offline


Beiträge: 968


27.12.2007 17:38
#4 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

hi, kurze Zwischenfrage:
Ein mal hatte ich bedingt durch schlecht gewordenes Flockenfutter auch das Problem mit scheuernden Fischen, ich weiß aber nicht ob das für Dich in Frage kommt und ehrlich gesagt kann ich mir auch nicht erklären, warum sich die Tiere dann scheuern - Matty was meinst du, siehst du da einen Zusammenhang?

Gruss
Schmerlen-Andy
Andreas S. Kinast

Saskia Offline


Beiträge: 10

28.12.2007 12:07
#5 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo!
Schlecht gewordene Futterflocken kann ich ausschließen.
Gestern haben sich die Symptome verschlimmert, eine Schmerle hat weißliche Beläge auf der Haut und die Flossen, die vorher nur rötlich waren, sind in Mitleidenschaft gezogen. Wenn ich jetzt sage, dass sie zerfranst sind oder Teile fehlen ist das übertrieben aber man sieht deutlich, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Habe mir ein Medikament mit Nifurpirinol ( Sera baktopur direkt ) besorgt. Seit gestern ist es im Becken. Der Filter läuft natürlich abgekoppelt weiter, die Sauerstoffversorgung ist durch einen Sprudelstein gesichert, das Licht ist aus und Nitrit wird täglich 2 mal von mir kontrolliert. Ich hoffe, dass es was Bakterielles ist das mit Nifurpirinol in den Griff zu kriegen ist. Nur das Scheuern der Schmerlen passt nicht so richtig zu einer bakteriellen Infektion. Wenn das synth. Antibiotikum nicht hilft werd ich es wohl mit Acrilflavin versuchen ( müssen ).
Hat hier jemand vielleicht Erfahrung mit Nifurpirinol? Laut Packungsbeilage soll man nach 3 Tagen einen Wasserwechsel machen, das Wechselwasser mit Wasseraufbereiter versetzen und kann dann im Bedarfsfall weitere 3 Tage mit dem Medikament weiter behandeln. Man liest aber immer, Wasseraufbereiter würden Medikamnte binden z.B. durch Komplexbildung. Nun hat mir die Zoofachhändelerin meines Vertrauens auch dazu geraten täglich das Wasser zu wechseln ( mit Wasseraufbereiter ) und entsprechend nachzudosieren. Das beugt natürlich einer zu großen Belastung mit Ammonium oder/und Nitrit vor und reduziert die Keimbelastung noch weiter. Das Antibiotikum tötet ja alle Bakterien ab, auch die Nitrifizierer im Aquarienwasser bzw. Boden. Sie benutzt das Medikament selber auf diegleiche Weise, also nicht streng nach Packungsbeilage. Bei ihr hat es bisher immer geholfen.
Ich bin mir allerdins unschlüssig welche Vorghensweise besser wäre. Den anderen Fischen geht es weiterhin gut, keinerlei Anzeichen von Krankheit. Sie sind auch immer hungrig, deswegen füttere ich sie spärlich mit einer Portion Frostfutter ( schwarze Mückenlarven/ Artemia mit Vitamintropfen angereichert ) über den Tag verteilt.
Nach meinen Netzschmerlen suche ich mehrmals täglich mit der Taschenlampe um ihren Zustand zu kontrollieren. Ich fürchte mehr kann ich nicht für sie tun

LG

Matty Offline

Guru
Beiträge: 67

28.12.2007 17:40
#6 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo

Heilmittel sollte man nur einsetzen wenn man sicher ist, das es auch wirkt. Dazu muss man aber wissen was der Fisch hat. Es schädigt nämlich auch die Bakterien, welche IM Fisch sind und auch dahin gehören.

Nebenwirkungen bei Antibiotika die man als Mensch nimmt sind u.a. Verdauungsstörungen vorallem Durchfall. Das Antibiotikum wirbelt nämlich auch die Darmflora gehörig durcheinander. Nur wenn die nicht so arbeitet wie sie sollte, kann man auch Nahrung nicht richtig verwerten und man muss von seinen Reserven zehren.

Bei Fischen passiert das Gleiche.

Die Salzangaben bei Rhusmann sind mir für Dauerbehandlung einfach zu niedrig, wenn man einen schnellen Erfolg haben will und damit mein ich innerhalb einer Woche. Woanders liest man zudem von der 10fachen Dosierung.

Wieso sollten die Neons 1g Salz pro Liter nicht aushalten? Früher hat man auch Schmerlen diverse Unverträglichkeiten nachgesagt, aber meist verbirgt sich dahinter nicht mehr als ein schlechter Allgemeinzustand der Tiere. So das die Tiere auch ohne Medikament verstorben wären.

Irgendwas muss du verändert haben, das deine Schmerlen jetzt auffällig sind. Es können Kleinigkeiten sein. Geh also mal in dich und überleg. Überleg ob vorher wirklich nichts war. Um die Weihnachtszeit ist man öfter zu Hause und hat vielleicht auch einfach nur mehr Zeit die Tiere zu beobachten und es fällt eher auf, wenn sie was haben.

Ich würde nicht wegen weniger Tiere, den restlichen Besatz bzw. ein ansonsten stabiles AQ riskieren. Ab udn an juckt sich bei mir auch ne Barbe oder Schmerle, aber deswegen werd ich nicht gleich behandeln.

Setzt dich mal etwas weiter vom AQ weg und beobachte die Tiere. Dich sollten sie dabei nicht sehen. Oftmals verhalten Tiere sich dann ganz anders, wenn sie sich unbeobachtet fühlen.

Wie gross ist eigentlich das AQ? Wieviele und was für Fische sind drin? Es kann schonmal vorkommen, das nur eine einzige Art auffällig wird, einfach weil der Erreger "besser" auf sie "passt".

Bei bakteriellen Infektionen sind Wasserwechsel von 50% nicht wirklich viel. Aber bei mir ist das weniger als ein normaler Wasserwechsel ;)

Dei Schleimabsonderung spricht dafür, das die Immunabwehr der Schmerlen noch funktioniert. Aber das erfordert enorm viel an Reserven. Wenn die Tiere jetzt nicht fressen und zwar gutes Futter, werden sie über kurz oder lang eingehen. Nicht unbedingt an der aktuellen Infektion, aber an Sekundärinfektionen.

Wenn du kannst, versuch sie zu fangen und zu isolieren. AQ muss nicht eingelaufen sein, aber das Wasser sollte abgestanden sein und NICHT aus dem Hälterungsaq sein. Für jede Schmerle eine Röhre, eine dünne Schicht Bodengrund und Lufthebefilter. Mehr braucht es nicht. Da kannst du die Tiere am besten überwachen.

Ich hab mir mal den Untergasser geholt: jucken und verdickte Schleimhaut spricht für Ektoparasiten. Genaue Identizierung ist dann aber nur per Hautabstrich möglich, weil es gibt je nach Erreger verschiedene Wirkstoffe.

Zu den rotgeränderten Flossen schweigt er sich leider aus.

Äh noch was: ph-Wert ist wie?

Soweit meine Gedankensammlung.

Gruss Matty

Saskia Offline


Beiträge: 10

28.12.2007 19:10
#7 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo!

Mir ist klar, dass Antibiotika nicht harmlos sind aber wenn die Netzschmerlen von einer bakteriellen Infektion betroffen sind dann kann man sicher sein, dass die anderen Fische es auch haben es jedoch aufgrund der bei ihnen intakten Immunabwehr nicht ausbricht.
Wenn sie sich nur scheuern würden dann würde ich mir ja gar keine Gedanken machen, aber der Zustand verschlechterte sich innerhalb von 2 Tagen zusehends. Es tauchten immer mehr Symptome auf, die für eine bakterielle Infektion sprechen. Weißliche Stellen am Körper, rote Flossen ( nicht rot gerändert, die ganze Flosse ist rot und mittlerweile fehlen auch winzige Stücke ), Trägheit, Fressunlust. An Ektoparasiten bzw. eine "Mischinfektion" habe ich auch schon gedacht, aber die Mehrheit der Krankheitsanzeichen deckt sich mit der bakteriellen Infektion. Ich kann ja schließlich auch nicht nichts tun und einfach abwarten. Ich fürchte mit einfachen Wasserwechseln ist es bei diesen Symptomen nicht mehr getan.
Es ist auch in den 5 Jahren das erste Mal, dass ich mich gezwungen sehe Medikamente überhaupt einzusetzen. Wenn sich bei mir mal ein Fisch scheuert oder eine leichte Verletzung hat habe ich noch nie direkt zur Chemiekeule gegriffen.

Immer wenn es um Salzugaben geht, wird auf die Internetseite von Frau Rhusmann verwiesen. Da es mein erstes Problem dieser Art überhaupt ist, habe ich mich an ihre Angaben gehalten. Ich kann nicht abschätzen wie stark die Zugabe wirklich ausfallen kann. Da sie aber bei Roten Neons und anderen Weichwasserfischen vor einer Überdosierung warnt, habe ich mich an die 1g/10l gehalten.

Die Netzschmerlen sind zusammen mit den anderen Fischen vor ca. 5 Wochen in ein neues größeres Becken umgezogen. Der Umzug hat sie sehr gestresst, meine große Schmerle war 2 Tage ganz blass und rosa. Gefressen haben sie aber immer.
Was das beobachten angeht, ich studiere Biologie, habe Mitte November meinen 4 wöchigen Block hinter mich gebracht und muss seitdem nur noch zu Vorlesungen. Ich beobachte mein Aquarium seitdem eigentlich immer gleich häufig. Also nicht verstärkt weil ich etwa Urlaub zu Weihnachten hätte.

Zusammen mit dem stressigen Umzug, den gezeigten Symptomen ( außer dem Scheuern ) und der Misere mit dem Transportwasser schließe ich deswegen auf die Bakterielle Infektion. Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, das Nifurpirinol anzuwenden aber ich hänge an meinen Netzschmerlen und will nicht tatenlos zusehen wie sie langsam sterben nur weil ich mich nicht entscheiden kann ob die Symptome eher für etwas Bakterielles oder Ektoparasiten sprechen.

Ich beobachte meine Fische oft und gerne ( bringt wohl auch die Studienrichtung mit sich ) Meine Schmerlen kenne ich seit 4,5 Jahren, sie sind zu mir gekommen da hätte eine Mückenlarve noch tödlich für sie enden können so klein waren sie ( ich wusste es damals nicht besser, zum Glück sind alle durchgekommen ). 2 meiner Netzschmerlen fressen mir aus der Hand, es hat Monate gedauert bis ich sie soweit hatte. Jedes Tier kann ich an seiner Zeichnung einwandfrei erkennen, ich weiß wer mit wem klar kommt, wer sich nicht wirklich "grün" ist und wie die Rangordnung aussieht. Ich möchte damit jetzt wirklich nicht überheblich klingen oder Undankbar für die Ratschläge aber ich kenne meine Fische, v.a. die Schmerlen wirklich gut. Vor dem Missgeschick mit dem Transportwasser waren sie nervös, sie zankten sich häufiger untereinander um die besten Höhlen ( dabei sind es wirklich genug, allein 16 von denen ich weiß ) aber ansonsten gesund.

Der Wasserwechsel von 50% nach 3 Tagen steht so bei der Packungsbeilage. Die Empfehlung mit dem täglichen Wasserwechsel ( auch 50%, Wasseraufbereiter und anschließend nachdosieren ) kam von meiner "Aquaristikfachfrau". Die Frage ist halt in wie weit und ob überhaupt der Wasseraufbereiter das Nifurpirinol bindet also unwirksam macht.

Mir ist auch klar, dass es nicht gut um meine Schmerlen bestellt ist wenn sie nicht fressen aber ich kann sie ja nicht zwingen. Mehr als Leckerbissen anbieten kann ich nicht. Immerhin hat sich der Zustand von ihnen seit gestern nicht verschlechtert.
Fangen und in ein seperates Becken setzen wird sich schwierig bis unmöglich gestalten. Ich hatte schon genug Probleme sie aus dem vollkommen leeren 80iger Becken zu fangen, aus dem dicht bepflanzten und mit lauter Höhlen und Wurzeln bestückten Becken wird es wohl unmöglich sein. Außerdem habe ich mit der Behandlung des gesamten Beckens ja schon begonnen. Was nützt es mir wenn ich 5 völlig gestresste Schmerlen in einem neuen unbekannten Becken sitzen habe und dann dieselben Symptome auch bei den anderen ausbrechen? V.a. weil sie das Umsetzen so schlecht vertragen würde ich sie jetzt nicht auch noch damit belasten wollen
Gefangen habe ich sie damals übrigens mit der Hand, verletzt haben sie sich dabei nicht. Nur meine Hände sind dank der Augendornen nicht ganz so glimpflich davon gekommen.

Nun noch schnell zu meinem Becken:
Größe: 100cm x 40cm x 40cm; 160 liter
Einrichtung: schwarzer Sand, viele Höhlen, Tonröhren, 2 Moorkienwurzeln, Javafarn, Echinodorus, Wasserpest, Cryptocorine
pH: 7,0
GH: 4-5
KH: 3-4
der Umschlagpunkt liegt immer irgendwo dazwischen, verwende für alles Tröpfchentests
Nitrit: <0,1 ( bei Sera die unterste Stufe, n.n gibt es nicht )
Nitrat: 30 mg/l
Besatz: 5 Netzschmerlen, 4 Zebraschmerlen, 3 Ancistrus ( Antennenwels ), 2 Panaquolus spec. ( leider von mir nicht genau zu bestimmen, ähneln von der Zeichnung dem L 104 aber sind mit 5- 6 cm ausgewachsen ), 11 Rote Neons, 6 Otocinclus, 1 männlicher Kampffisch

Danke für die "Gedankensammlung".

LG


Saskia Offline


Beiträge: 10

05.02.2008 20:26
#8 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Nachtrag:

Hallo alle zusammen!
Nachdem nun doch einige Zeit vergangen ist, möchte ich kurz mitteilen, wie die gesamte Sache ausgegangen ist.
Nach der Zugabe des Antibiotikums verschwanden die roten Flossen, die Schmerlen fraßen jedoch immer noch nicht und scheuerten sich unentwegt an festen Gegenständen.
Da eine eindeutige Diagnose immer noch nicht möglich war, habe ich mich entschlossen ein Breitbandheilmittel auf der Basis von Malachitgrün und Acrilflavin einzusetzen.
Zuvor wurde das Antibiotikum durch großzügigen ca. 90%igen Wasserwechsel entfernt.
Dann hieß es wieder Licht aus, Wasserwerte kontrollieren, Wasser wechseln und nachdosieren. Die Kur dauerte 7 Tage, danach habe ich wieder einen großzügigen Wasserwechsel gemacht und über Kohle gefiltert um das Medikament aus dem Wasser zu bekommen wobei ich mein Zeolith und alte Watte seperat in einem Eimer mit Aquarienwasser aufbewahrt habe.
Zusätzlich habe ich mir Vitamintropfen besorgt mit denen ich Frostfutter aufbereitet habe. Etwas anderes wollten die Schmerlen nicht fressen aber nach nur einem Tag sind bereits alle Schmerlen regelrecht über das Futter her gefallen.
Nach den 7 Tagen waren meine Pflanzen zwar ziemlich in Mitleidenschaft gezogen, aber allen Fischen ging es besser. Die Symptome waren vollkommen verschwunden.
Die Behandlung musste ich nicht wiederholen, alle Fische haben sowohl die Krankheit als auch den langen Einsatz von Medikamenten ohne Schaden überstanden.
Mittlerweile haben sich auch die Pflanzen von der Chemiekeule erholt und ich wage zu sagen, dass die Krankheit ( was auch immer es denn genau war ) ausgestanden ist.

LG

Thomas Offline


Beiträge: 561


05.02.2008 20:32
#9 RE: Netzschmerlen krank Zitat · antworten

Hallo Saskia,



das sind ja erfreuliche Nachrichten, wünsche Dir das es weiterhin gut geht!

Viele Grüße

Thomas

 Sprung  
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