Ich habe mal gelesen, das die schmerlen dunklen bodengrund bevorzugen, da dieser das licht nicht so reflektiert und das Umgebungslicht dadurch gedämpfter wirkt.
Habe deshalb damals schwarzen kies für das Becken genommen.
Im endeffekt hätt ich aber doch lieber sand im becken, wegen der graberei der tiere.
Im handel bekomm ich aber nur weißen bzw gelben sand.
Ja, Flusssand - der ist braun, das ist meiner Meinung nach dunkel genug. Eine Körnung von 1-3mm reicht völlig, wenn du einen Fluss in der Nähe hast schau dich da mal um, vielleicht findest du eine feinsandige Stelle
Da ich quasi täglich beobachte, mit welcher Hingabe die Schmerlen im Sand wühlen und einen auf Panzerwels machen würde ich Bodengrund unter 1mm Körnung bevorzugen. (Bei Petnet hab ich zwei kleine Videos wo meine Dicke sich wie ein Corydoras macracanthus aufführt )
Bei Hornbach gibt es "beigen" Aquariensand. Der sieht aus wie Flusssand. Hat auch den Vorteil keine blinden Passagiere mitzuschleppen.
Grade bei deinem Besatz wäre es gut einen Bodengrund zu haben, wo der Kot nicht einfach so absinken kann. Und auch deinen Panzerwelsen wird Sand besser gefallen.
Das heller Bodengrund nicht so blendet schafft man auch mit einer Schwimmpflanzendecke, Laub als Dekorationsmittel und Wurzeln, welche abschatten und dem Wasser einen Gelb-/Braunstich verschaffen.
Wobei die hellen Flecken bei mir, meinen Schmerlen mittlerweile auch egal sind. Alles eine Sache der Eingewöhnung, mittlerweilse scheinen sich alle eingelebt und miteinander arrangiert zu haben.
naja mit ner schwimmpflanzendecke gehen mir am boden die meisten pflanzen drauf ^^ allerdings hab ich inzwischen fast nur noch cryptos unten , die können das sicher besser vertragen.
sand hatte ich ja auch schonmal im becken - allerdings hab ich dann ein phospat problem bekommen, weil sich wohl zuviel zeugs im boden gesammelt hat und dann da verrottet ist. hatte allerdings auch so 8 - 10 cm bodengrund drin.
hab dann auf kies und bodenheizung gewechselt und seitdem klappt 's.
so hat das becken ausgesehen bevor ich die probs mit den wasserwerten hatte.
Phosphat kommt aber nicht aus dem Sand. Im Sand kann sich nicht wirklich viel ansammeln was verrotten kann, weil sich das meiste auf dem Sand absetzt.
Problem ist bei dir da wohl die Besatzzusammenstellung und die Fütterung. Irgendwo muss das Phosphat herkommen und die grösste Phosphatquelle ist numal Futter.
Phosphat kann ausfallen, in dem es wasserunlösliche Verbindungen eingeht, vorallem mit Eisen. Und wenn sich bestimmte Parameter stark ändern, können diese Verbindungen aufbrechen und man hat schlagartig zuviel Phosphat im Wasser gelöst.
Das hat mit der Wahl des Bodengrundes aber nichts zu tun.